Regenwasserretention

Regenwasser-Retention

Zur Entlastung des öffentlichen Kanalnetzes

Durch viele versiegelte Flächen kann Regenwasser nicht mehr versickern und wird in die Kanalisation geleitet. Das kann dazu führen, dass die Kanalisation überlastet wird. Deshalb ist es in vielen Gemeinden üblich, dass Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickert werden muss. Wenn der Boden nicht sickerfähig ist, bietet eine Retentionsanlage die Möglichkeit, Wasser zu sammeln und es zeitverzögert an den Kanal abzugeben.

Wir haben uns auf die Beratung, die Planung sowie die Installation solcher Regenwasser-Retentionen spezialisiert. Im Video erklären wir, wie solche Anlagen entstehen.

Retention von A bis Z erklärt

Retentionsanlagen bzw. die Regenrückhaltung nimmt insbesondere bei Neubaugebieten eine wichtige Rolle zur Reduzierung der hydraulischen Spitzen und somit zur Entlastung des öffentlichen Kanalnetzes ein. Üblicherweise bestehen Retentionsanlagen aus einem Volumen, welches temporär zur Speicherung des ankommenden Niederschlagswassers während eines Starkregenereignisses dient und einer Drosseleinrichtung zur Limitierung des abfliessenden Volumenstroms.

Die Niederschlagsströme werden gedrosselt in den Kanal geleitet und der überschüssige Anteil wird in der Retentionszisterne zurückgehalten. Dieser Anteil staut in der Retentionszisterne und wird nach dem Regenereignis ebenfalls mit gedrosseltem Volumenstrom abgeleitet. Das Retentionsvolumen wird dadurch entleert und steht für das nächste Regenereignis wieder vollständig als temporärer Speicher zur Verfügung.

Zwei unterschiedliche Retentionsanlagen

Da jedes Projekt unterschiedlich ist und Platz sowie Boden und Volumen stark variieren, bieten wir zwei Lösungen an. Wir unterscheiden zwischen Retenzionszisternen und den Ecoblocs. Für jedes Projekt wählen wir eine individuelle Lösung. 

Berechnung Retentionsvolumen für Regenwasser

Die Bestimmung des Retentionsvolumens wird sowohl in der Norm DIN 1986-100 sowie im DWA Arbeitsblatt A 117 behandelt.

Im Wesentlichen wird dabei die Differenz von Zu- und Ablauf betrachtet und mit entsprechenden Sicherheitsfaktoren behaftet. Analog zur Bemessung von Versickerungsanlagen werden auch bei der Berechnung von Retentionsvolumen Regenreihen des schweizerischen Wetterdienstes verwendet. Die zulässigen Ablaufvolumenströme in l/s oder l/( s * ha) und die Angabe, welche Häufigkeiten in ein Ereignis zur Berechnung verwendet werden müssen gibt üblicherweise die zuständige Behörde bekannt. Diese beträgt je nach Behörde 2, 5, 10 oder mehr Jahre.

Gerne berechnen und konzipieren wir für Sie die Retentionsanlage und erstellen eine massgeschneiderte Offerte.

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